Friday 22 March 2019
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Charité - 7 days ago

Wenn die Erschöpfung chronisch wird

Müdigkeit, Angst oder depressive Verstimmungen: Rund 250.000 Menschen in Deutschland leiden am sogenannten Chronischen Fatigue Syndrom. Doch was können Ursachen für die anhaltende Erschöpfung sein? Und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Die Charité – Universitätsmedizin Berlin eröffnet jetzt mit einer Veranstaltung das erste Fatigue Centrum Deutschlands. Das Chronische Fatigue Syndrom (CFS), auch Myalgische Enzephalomyelitis genannt, ist eine komplexe eigenständige Krankheit. Die Müdigkeit, die sich nicht „wegschlafen“ lässt, kann verschiedene Ursachen haben. Sie tritt häufig nach schweren Infektionen, bei Multipler Sklerose oder bei Krebserkrankungen auf. Konzentrationsschwäche, Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie Muskel-, Kopf- und Gelenkschmerzen können mit der Erkrankung einhergehen. Charakteristisch für CFS ist eine Belastungsintoleranz, das heißt, dass selbst kleine Anstrengungen zur langanhaltenden Zunahme der Beschwerden führen können. Die Gründe für CFS können vielfältig sein und sind oft auch nicht einfach zu klären. Daher haben sich Ärzte und Wissenschaftler der Charité zusammengeschlossen, um gemeinsam Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zu erforschen. Ziel ist es, den Betroffenen und den Fachärzten Hilfestellung zu geben. Auf der Eröffnungsveranstaltung stellen die Charité-Experten das neue Charité Fatigue Centrum vor und informieren gemeinsam mit Vertretern von Selbsthilfegruppen über die Erkrankung und Therapiemöglichkeiten. Die Eröffnung findet am Mittwoch, den 20. März von 15 bis 18 Uhr im BIH Centrum für Regenerative Therapien am Campus Virchow-Klinikum, Föhrer Str. 15 in 13353 Berlin statt. Medienvertreter werden gebeten, sich per E-Mail unter presse(at)charite.de anzumelden.


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