Thursday 15 November 2018
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Charité - 6 days ago

Wenn die Wehen einsetzen

Setzen die Eröffnungswehen ein, beginnt die Geburt. Jetzt muss jeder Handgriff sitzen, jedes Teammitglied seine Rolle kennen und das gemeinsame Vorgehen optimal abgestimmt sein. Um Mutter und Kind größtmögliche Sicherheit geben zu können, trainieren die Geburtshelfer der Charité – Universitätsmedizin Berlin an einer lebensgroßen Schwangeren-Puppe die Geburt. Simulationstrainings haben sich als effektive Maßnahme zum Vermeiden von Geburtskomplikationen erwiesen. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Notfall-Simulationstraining jetzt in unserer Klinik für Geburtsmedizin durchführen und eine noch bessere Zusammenarbeit des geburtshilflichen Teams fördern können“, erklärte Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité. „Um unseren Patientinnen und ihrem Nachwuchs die bestmögliche Betreuung und Sicherheit geben zu können, ist die regelmäßige Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Studierenden unabdingbar“, fügte er hinzu.In Geburtsräumen ist der akute Notfall eher die Ausnahme. Doch wie sieht das schnellste Vorgehen aus, wenn sich die Gebärmutter nicht zusammenzieht und die Mutter innerhalb kürzester Zeit verbluten könnte? Und wie lässt sich das Baby am besten entbinden, wenn die Schulter im Geburtskanal hängen bleibt und ein Sauerstoffmangel droht? „Diese Art von Notfällen lassen sich heute sehr gut lösen, wenn erfahrene und ausgebildete Teams schnell und zielgerichtet zusammenarbeiten“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Henrich, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin. Medizinstudierende, Hebammen sowie Ärztinnen und Ärzte trainieren neueste und altbewährte Methoden und üben, bei Komplikationen schnell Entscheidungen zu treffen und die nötigen Handgriffe abzurufen. Die Anleitung erfolgt unter Supervision erfahrener Geburtsmediziner und leitender Hebammen. „An der Simulationspatientin können die Teilnehmer unter anderem lernen, die auffällige Herzton- und Wehenschreibung richtig zu interpretieren, Kinder aus Beckenendlage zu entwickeln oder eine kreislaufinstabile Patientin zu stabilisieren sowie Blutungen zu stoppen. Damit fühlt sich das Team bestens vorbereitet und sicher in der Bewältigung anspruchsvoller und komplizierter geburtsmedizinischer Herausforderungen“, ergänzte Prof. Henrich.

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